Die Stadt ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde und ein staatlich anerkanntes Heilbad. Bad Bergzabern (pfälz
Bundesland
Landkreis
Südliche Weinstraße
Einwohner
8454 (31. Dez. 2021)[1]
Postleitzahl
76887
Vorwahl
06343
Adresse der Verbandsverwaltung
Website
Ortsteile
Augspurgermhle, Emilienruhe, Augspurgermühle, Emilienruhe
Gemeinde Bad Bergzabern – Öffnungszeiten
- Montag:
- Dienstag:
- Mittwoch:
- Donnerstag:
- Freitag:
- Samstag:
- Sonntag:
- Ein vorhabenbezogener Bebauungsplan für die Schmiedgasse in Steinfeld ist in der Offenlage, die ursprünglich bis zum 15. November 2024 geplant war, aber bis zum 29. November 2024 verlängert wurde.
- Es gibt Pläne für eine Photovoltaik-Freiflächenanlage Ost, für die ein Grundsatzbeschluss zur Umsetzung mit der Pionext Asset GmbH & Co. KG gefasst wurde.
- Bebauungspläne der Gemeinden in der Verbandsgemeinde Bad Bergzabern sind online verfügbar und enthalten Informationen zu den zukünftigen Nutzungen der Grundstücke.
FAQ
Was ist eine Veränderungssperre und wann wird sie erlassen?
Eine Veränderungssperre ist ein städtebauliches Sicherungsinstrument:
- Rechtliche Grundlage: § 14 BauGB
- Zweck: Sicherung der Planung während der Aufstellung eines Bebauungsplans
- Wirkung: Verbot bestimmter baulicher Veränderungen im Plangebiet
Erlassen wird sie:
- Nach Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan
- Wenn zu befürchten ist, dass Vorhaben die Planung erschweren könnten
- Durch Satzungsbeschluss der Gemeinde
Dauer:
- Zunächst zwei Jahre
- Verlängerbar um ein Jahr
- In besonderen Fällen nochmals um ein Jahr
Die Veränderungssperre schützt die Planungsabsichten der Gemeinde vor entgegenstehenden Entwicklungen.
Wie werden Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen geregelt?
Ausnahmen und Befreiungen von Bebauungsplan-Festsetzungen sind möglich:
Ausnahmen (§ 31 Abs. 1 BauGB):
- Müssen im Bebauungsplan ausdrücklich vorgesehen sein
- Können unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden
- Beispiel: Überschreitung der Baugrenze für untergeordnete Bauteile
Befreiungen (§ 31 Abs. 2 BauGB):
- Möglich, auch wenn nicht im Bebauungsplan vorgesehen
- Erfordern besondere Gründe (z.B. städtebauliche Gründe, Härtefälle)
- Dürfen Grundzüge der Planung nicht berühren
- Öffentliche Belange nicht beeinträchtigen
- Nachbarliche Interessen berücksichtigen
Beide Möglichkeiten bieten Flexibilität bei der Anwendung des Bebauungsplans, unterliegen aber strengen Voraussetzungen.